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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Erlebtes

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Aschermittwoch in Düsseldorf...


Es ist viele Jahre her das ich den ersten Aschermittwoch in Düsseldorf erlebte.
Der Karneval war vorbei!


Ich weis noch das wir vor dem Fernseher saßen als gegen 23:00 Uhr unten auf der Straße ein fürchterliches Jammern und Weinen losbrach als würde der Himmel einstürzen.

Aufstehen und ans Fenster gehen waren eine Bewegung...!

Was wir dann sahen hat mir fast die Luft zum atmen genommen. Ich stand starr vor Schreck am Fenster und konnte nicht glauben was ich da zu sehen bekam.


Aus der Tür der Gasstätte gegenüber quoll eine größere Menschenmenge, alle in schwarz gekleidet, Blumen in den Händen und sie weinten sich fast die Seele aus dem Leib. Durch die breite Tür wurde dann noch ein Sarg getragen, in dem offen eine Leiche rausgetragen wurde.


Die Männer, die den Sarg auf der Schulter trugen kamen auf der Treppe ins stolpern und verloren den halt. Der Sarg rutschte ihnen von den Schultern und fiel polternt auf die Sraße.


Dabei flog die Leiche im hohen Bogen über die Köpfe einiger Trauernden, rutschte anschließend mehrere Meter über die Straßen und landete kurz vor unserer Haustür.


Ich war wie gelähmt, konnte kaum glauben wie sie dann mit der Leiche umgingen. Sie packten sie an Händen und Füßen und warfen sie bei 3 im hohen Bogen zurück in den Sarg während die, die am Rand des schaurigen Leichenzugs standen, sich jetzt vor Lachen die Tränen aus den Augen wischten!

Sogar ein anwesende Pfarrer machte dieses üble Treiben mit!


Ich war so geschockt von dem was ich da gerade gesehen hatte.


Am nächsten Morgen las ich dann in der Tageszeitung das der Hopetitz unter großer Anteilnahme der Befölkerung beerdigt wurde! :-))



Nickname 17.02.2010, 09.18 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

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Der Tag fing heute grau in grau an, bis es bei mir klingelte...

Der Bostbode mit einem kleinen Päckchen, gespannt sein und päckchen aufmachen war wie Weihnachten im Janua.

Es war kein Wichtelpaket... nein und um einiges erfeulicher als die Wichtelaktion.

Es war eine follygirlaktion die mir einfach eine rieseige Freude bereitete!

Das war im Paketchen drin...


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Besonder gefallen hat mir das Kätzchen, die kleinen schwarzen sind wunderbare Handschmeicher, der grüne elefand und da kleine rote Schweinchen bleiben von nun an so stehen wie auf dem Foto.


Dazu ein Tee der so gut duftet das ich mir direkt einen aufbrühte, so wie es in der Bescheibung stand. Der Duft war besnders gut und obwohl ich nicht so der Teetrinker bin hat er mir gut geschmeckt.

Vielen lieben Dank an Petra die mir diese Freude machte.

Der Tag ist nicht mehr gaz so grau!

Nickname 15.01.2010, 16.17 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

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Erinnerungen

Sie können schön sein, lebendig, belebend, bunt 

oder schwarz/weiss, wo wir auch schon bei schmerzlich sind.Schmerzliche Erinnerung sind etwas, was weh tut, wo du dich verkriechen möchtest, ja - erst gar nicht aufstehen weil sie morgens nach dem Aufwachen sofort präsent sind, sie auch beim Duschen nicht verschwinden oder beim Zähneputzen.

Erinnerungen - wenn sie schmerzlich sind - lassen sie dich nie mehr los, sie sind da, du kannst sie zwar verdrängen und zuschütten, gehst neue Wege doch sie sind da, irgendwann - wenn du glaubst sie sind weg - dann sind sie auf einmal wieder da !

Immer dann , wenn du am Haus wo Er/Sie wohnte/n vorbei fährst, etwas siehst was du kennst, du kennst es in Verbindung mit einer Erinnerung, du trittst aufs Gas, nur weg hier, hast den andern Weg - den Umweg - vergessen zu nehmen, der nicht an diesem Haus vorbei geht.

Du hörst ein musikstück im Autoradio oder es kommt bei einer schönen Fahrt ein Song, den du magst, wo du mitsingst obwohl du gar nicht Singen kannst. Du hast das Radio lauter gestellt um noch lauter mitsingen zu können. Dann pasiert es... es macht Penk und dir laufen die Tränen runter weil sie wieder da ist - diese Erinnerung - die Erinnerung an Ihn/Sie - du kommst nicht dagegen an und bist gezwungen den nächsten Parkplatz anzufahren - um dich auszuheulen!

Das du verwunderst oder hilflos angesehen wirst bemerkst du gar nicht und fährst nach Hause weil die Welt für dich nicht mehr so schön ist wie noch vor 15 Minuten wo du laut singend durch die Gegend gefahren bist und vor Lebensfreude fast geplatzt wärst! Du siehst nichts mehr, nicht mal das du auf einem Kontaktparkplatz für verklemmte LKW Fahrer steht die hier den Kontak zu Homosexuellen suchen stehst!

Es war die Erinnerung!

Du gehst durch die Stadt, machst einen Schaufensterbummel und siehst auf der anderen Straßenseite jemanden gehen, du erschreckst dich und denkst was macht Er/Sie hier und weisst  im selben Augenblick - Er/Sie kann es gar nicht sein! Und schon ist es vorbei mit Schaufensterbummel, die Stimmung ist mal wieder in sekundenschnelle im Keller gelandet. Im Keller der 5 Etagen unter Normalnull!Du gehst in ein Cafe, bestellst dir einen Cappuccino, nur diesmal wird er mal wieder kalt , du trinkst ihn trotzdem aus, ohne zu bemerken das er kalt war.

Du bist so mit deinen Gedanken - bei denen da unten im Keller - das du gar nicht mehr merkst wie du dich wieder hast runterziehen lassen. Den plitzartigen Gedanken den du hattest als du Ihn/Sie auf der anderen Straßenseite glaubtest zu sehen. Es ist dir, schon tausendmal pasiert und jedesmal geht es wieder ab in den Kelle!

Du hast zwei Gesichter, eins für zu Hause und eins für Draußen. Sogar deine Familie kennt nur das von Draußen.

Du weisst ja wie sie reagieren würden. Es wäre nur Unverständniss da denn es ist doch schon einige Zeit her und heist es nicht immer so schön "Die Zeit heilt Wunden"? Da kann ich gegenhalten und sagen! "Die Wunde verheilt, die Narbe bleibt!!

Sie sehen dich lachen oder auch mal ganz ruihig, doch meist lachend, denn eigendlich bist du sowas wie der Pausenclown, warst du doch schon immer! Sie würden aus allen Wolken fallen wenn sie dich im Keller sehen würden, also setzt du jedesmal wenn du rausgehst dein "Rausgehgesicht" auf. Erst wenn du wieder zu Hause bist kannst du "DU" sein.

Im tiefen Keller schrieb ich unter anderen mal das hier, ist schon etwas älter aber für mich immer noch aktuell!

Geht es dir gut,
wurde ich gefragt
im Vorübergehen.
Doch, gut, sagte ich und zeigte
das passende Gesicht:
mein gut gehendes Gesicht.

Mein anderes Gesicht
verbarg unter meiner Kleidung.
Zuhause zog ich mich aus.
Dann durfte es 
seine Trauer tragen.



Ich hoffe ich habe dich jetzt nicht mit in den Keller gezogen!
Oder sollte ich auch vor dir mein "Passendes Gesicht" anziehen müssen?


Nickname 09.11.2009, 10.09 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

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Nur ein dünner Stängel

Meiner Orchidee, die wochenlang nur als komischer Stängel auf meinen Balkon rumstand, auch jedesmal Wasser bekam wenn ich die anderen Blumen gegossen habe, ist diese schöne Pflanze geworden!





Mein Sohn sagte mir als er sie mir zu Muttertag schenkte, gieß nicht so viel, am besten nur mit Wasser bestäuben und keine Pfütze endstehen lassen.



Nun, ich bereitete für den Stängel - als die Blüten verblüht waren - einen wahren trobischen Regenwald mit nassen Füßen, Wind und Wetter im Freien, und siehe da... was drauß wurde!



Wie Phönix  aus der Asche...
ich nahm sie mit ans Wohnzimmerfenster und sie blüht und blüht...



Es kommen immer mehr Blüten und neue Stängel. Was ich für Wurzeln hielt und rauszog, damit sie nicht im Übertpof verchwinden, entwickelte sich ein neuer Trieb der auch schon wieder viele Knospen hat.



Jetzt freue ich mich schon wenn mein Sohn kommt und dieses Prachtstück sieht. Er hat auch eine Orchidee, die sich aber viel Zeit läßt bist sie mal wieder blüht!

Nickname 02.09.2009, 09.23 | (0/0) Kommentare | PL

Zufallsspruch:
Ohne Veränderung auch kein Erhalt dessen, was man für unabdingbar hält.

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Frei sein,
wie ein Vogel im Wind!


*****

Zahme Vögel träumen
von der Freiheit.
Wilde Vögel fliegen


*****

Die Freiheit der Meinung
setzt voraus,
daß man
überhaupt
eine hat
.

Heinrich Heine
(1797 - 1856)


*****


Es gibt nichts stilleres...
als eine geladene Kanone.


(Heinrich Heine)


*****


Das war ein Vorspiel nur
Dort wo man Bücher
 Verbrennt...  

verbrennt man auch 
am Ende Menschen
.


(Heinrich Heine)  
(aus,Almansor, 1821)

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