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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Donna's-Schreibwerkstatt

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profile.jpg  Donna´s Schreibwerkstatt - im März 2010



Ein Lächeln, zart wie die ersten Sonnenstrahlen des herannahenden Frühjahres… überzog hauchzart ihr fast mädchenhaftes Gesicht.

Etwas frisches und gleichzeitig auch schwermütiges ging von ihr aus, so daß man sie fast schon beschützen möchte vor dem - manchmal - rauhen Wind der jedem mal im Leben begegnen konnte.


Leicht wie eine Elfe ging sie durch den Park, ihr Rock umspielte im leichten Frühlingswind ihre langen Baine. Sie fütterte die Schwäne und Enten die da saßen, so als hätten sie nur auf sie gewartet.


Nachdem sie alle Brotkrümel wie von Zauberhand aus ihrer Jackentasche an die Tiere verfüttert hatte, gingen auch die Schwäne und Enten wieder auf ihre Wiese zurück.


Sie dagegen ging langsam und irgendwie ziellos immer tiefer in den Park, so als gäbe es für sie keine Zeit.  Am Schloßweiher blieb sie stehen, sah lange aufs Wasser, zog ihre Schuhe und Strümpfe aus und ließ die Füße eine zeitlang im Wasser baumeln.

Es schien ihr nichts auszumachen das daß Wasser zu dieser Jahreszeit noch sehr kalt war.


Vertreäumt und auch gleichzeitig glücklich ging sie weiter, besah sich lange einen Baum, sah an ihm hoch und umarmte ihn dann sehr lange. Danach ging sie weiter zum nächsten Baum.
Diese ganze Prozetur wiederholte sie mehere Male.

Bäume lange ansehen, umarmen und zum nächsten Baum gehen!


Sie streichelte regelrecht auf ihren Spaziergang durch den Park alle Pflanzen, atmete tief den Duft ein und nahm sich einige Zweige der Sträucher mit.   


Nachdem sie ihren Märchenpark verlassen hatte ging sie raus in die Stadt mit den vielen Menschen die an ihr vorbeihasteten und keine Notiz von ihr nahmen.

Immer wieder roch sie an ihren Stauß mit Zweigen der Sträucher an denen schon die ersten Knospen zu sehen waren und den kleinen blühenden Blumen.


So verträumt ging sie bis zur Straßenbahnhaltstelle und stieg in die zweite ankommende Bahn ein. Nach einer langen Fahrt, die durch die ganze Stadt führte, kam sie an ihrem Zielort an.


Nach ca.a. 100 Metern hielt sie vor einem schmutziggrauen Gebäude.
Ihr Geichtsausdruck war jetzt nicht mehr zart wie ein Sonnenstrahl im herannahenden Frühling... im Gegenteil. Eine Entschlossenheit überzog ihr Gesicht und die Schultern hingen runter, so als trugen sie eine zentnerschwere Last.


Nach einen kurzen zögern drückte sie auf die Klingel und wurde auch gleich reingelassen. Kuze Zeit später schlug die schwere Tür der JVA hinter ihr ins Schloss, wo sie noch einige Monate verbringen mußte und sie erst in einem Monat wieder 4 Stunden Freigang hat, in denen sie  ihren Märchenpark aufsuchen und  wieder den frischen Duft der Bäume und Blumen einatmen kann. 

Nickname 20.03.2010, 12.00 | (11/1) Kommentare (RSS) | PL

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profile.jpg   Donna´s Schreibwerkstatt - im Februar 2010


Sie wusste nicht, wie sie in dieses Zimmer gekommen war…

Sie kannte weder die Möbel noch den Mann der da neben ihr im Bett lag!

Wo war sie, warum fühlte sie sich trotz der fremden Umgebung wie zu Hause...!

Wer war dieser Mann der ihr so vertraut war, dessen Namen sie nicht wußte!

Sie war wie in einem Schwebezustand.

In diesen Moment wachte der Mann auf, sah sie liebevoll an und fragte ob sie gut geschlafen hätte nach der langen Nacht!

Was erwartete er das sie sagte? Wer bist du? Wie komme ich hierher?

Er stand auf und verließ das Zimmer.

Sie sah vorsichtig unter ihre Decke und sah das sie ein T.Shirt anhatte das ihr nicht fremd war!

Ganz still lag sie da, sah sich im Zimmer um, suchte ihre Kleidung, konnte sie aber nirgens liegen sehen.

In diesen Moment ging die Tür auf und der Fremde kam wieder ins Zimmer.

In der Hand zwei Tassen, die er auf das kleine Tischchen stellte das neben dem großen Spiegel stand. Kaffeeduft vermischt mit Teegeruch, den sie kannte, umspielte ihre Nase.

Er kam auf sie zu, reichte ihr seine Hand. Sie ergrifff sie und stand langsam auf und setzten sich an den Tisch

Sie verbrannte sich fast ihre Lippen am heißen Kaffee! Sie wollte gerade fragen wo sie hier ist, wie sie hierher kam und wer er ist!

Da lächelte er sie auf eine so vertraut spitzbübische Art, wie nur er es konnte an und das Herz schlug ihr bis zum Hals.

Ob er ihren Herzschlag hört? Es war ein gutes Gefühl in seiner Nähe zu sein, ein Gefühl das sie kannte! Es war alles so vertraut, das Glück zum greifen nah!

Seine Umarmung war beschützend und warm, sie war glücklich, so unsagbar glücklich!

Er küßte sie mit einer Innigkeit wie nur er es konnte und  sie wünschte sich dieser Augenblick würde nie vergehen.  

Der Wecker klingelte und sie erwachte aus diesen schönen Traum der sie unsagbar traurig und doch auch glücklich werden lies.

Sie hatte nach langer Zeit von IHM geträumt!



Noch mehr Geschichten findet ihr hier in Donna's Schreibwerkstatt.

Nickname 20.02.2010, 11.43 | (10/10) Kommentare (RSS) | PL

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profile.jpg Donna's Schreibwerkstatt - im Dezember 2009  

Weihnachten stand vor der Tür und...  
wieder einmal die Frage, Kunstbaum oder wieder Naturbaum!


Jeder in der Familie hatte noch Hl. Abend vor 3 Jahren vor Augen. Ein Christbaum der da in all seiner Pracht stand, die Kerzen brannten, das ganze Wohnzimmer erstrahlte im weihnachtlihen Glanz.


Niemand kümmerte sich um die 2 Katzen die auch ins Wohnzimmer kamen und - als wären sie von einer Tarandel gestochen worden - auf den schönen Baum zurannten und ins Geäst des Baumes sprangen. Chridtbaum sammt Katzen  fielen um ohne das jemand so richtig begriffen hatte was sich da vor aller Augen zutrug! Der schöne, fstlich geschmückte Baum stand wenige Sekunden später in hellen  Flammen.


Die Katzen rannten noch schneller raus als sie reingekommen waren. Jetzt rannten auch die ganzen Dosenöffner wie wild im Wohnzimmer rum, riefen nach Wasser und Decken.


Der Brand war gelöscht und das ehemals festlich hergerichtete Wohnzimmer sah verhehrend aus und es roch jetzt so gar nicht mehr nach Weihnachten!
 


Nachdem nun 2 Jahre die Katzen dem künstlichen Baum keine Beachtung geschenkt hatten, einigte man sich sehr schnell auf einen Naturchristbaum.


Hl. Abend kam und wie jedes Jahr das festlich geschmückte Wohnzimmer roch wieder nach weihnachtlich Gerüchen. Alle versammelten sich wie immer im Wohnzimmer um das Weihnachtsfest zu begehen. 
Plötzlich standen auch wieder die 2 Katzen im Wohnzimmer und - wie es aussah - jeden mit spötischen Blicken ansahen. Bedächtig, ruhig und gelassen stolzierten sie mit aufgestellten Schwänzen auf den Baum zu. 
Allen hielten den Atem an und ihre Blicke gingen zum Wassereimer sammt Decken in der Ecke.


Die Katzen beschnupperten den Christbaum und gingen wieder raus in die Küche. Jeder, der mit im Wohnzimmer war, schwört noch heute Stein und Bein, die Katzen hätten ihm beim Verlassen des Wohnzimmers zugezwinkert !


Nickname 12.12.2009, 12.16 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

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profile.jpg   Donna´s Schreibwerkstatt - im November 009

Kalte Novemberluft schlug ihr entgegen...

als Monika, morgens gegen 3°° Uhr in der Nacht,

am Fenster stand und überlegte wie das nur alles weiter gehen soll.

Die Kinder schliefen und so machte sie sich erstmal eine starke Tasse Kaffee, um auch diesen Tag, wie fast immer in den letzten Monaten, allein mit den Kindern zu verbringn und nicht zu wissen, woher das Geld nehmen zum Leben.


In ihr stiegen fast so was wie Hassgefühle mit kaputtmachender Liebe hoch.

Wo steckte er nur? Schon 4 Tage war er weg, kein Lebenszeichen oder auch nur mal ein kurzer Anruf. Nichts, einfach nichts, so als existieren sie und die Kinder nicht. Wie weit mag er noch gehen?



Bald ist Weihnachten, noch 5 Wochen! Das Fest der Liebe... sagen alle!
Was für eine Liebe ist das, die Kinderseelen zerfrißt und Frauen an den Rand des Wahnsinns treibt!


Sie weiss das sie nicht mehr alles mit sich machen lassen darf. Nur sie kann etwas tun, niemand sonst, nur sie selber, für sich und die Kinder mußte sie
kämpfen. Sie muß mit den Kindern wieder unbeschwehrt Lachen können. Was waren sie früher fröhlich, ungezwungen und ihr Mund stand kaum still.

Ihre Freunde mochten sie wegen der lockeren Art, alle konnten sich auf sie verlassen und vielen half sie aus Notsituationen wieder raus. Für jeden hatte sie ein offenes Ohr, konnte zuhören und schweigen wie ein Grab, Geheimnisse die man ihr anvertraute blieben bei ihr, nichts und niemand konnte sie aus der Ruhe bringen. Sie ruhte in sich.
Niemand verstand was sie an ihm fand.
Sie wußte es ja selbst nicht mehr!


Die Kinder wurden wach, gingen direkt ins Bad und kamen danach in die Küche um zu frühstücken. Monika hatte mal wieder keinen Hunger weil es sonst nicht für ihre Zwei Stöbsel gereicht hätte.


Überhaupt waren die Zwei in letzter Zeit viel zu ruhig und nur noch selten kam ein ausgelassenes Lachen, wie es früher immer zu hören war, vom Kinderzimmer raus. Nicht mal das tägliche gezanke, wenn Sabinchen wieder einmal die Sachen von Leon nahm und sie sogar kaputt machte!
Wie oft mußte sie früher ein energisches Wort sprechen wenn es zu laut zu ging. Wie gern würde sie es wieder hören, dieses glückliche, unbeschwerte Lachen der Kinder.
Alles hat sich schleichend verändert, wie überhaupt alles schleichend kam ohne das sie merkte das es nicht mehr rund lief in der Familie.


Die Korridortür ging und mal wieder schlug ihr das Herz bis zum Hals. Er kam, setzte sich als wäre nichts gewesen, nahm sich den Kaffee, den sie sich gerade neu aufgesetzt hatte.
Nachdem er auch die letzte Scheibe Brot gegessen hatte, ging er ins Bad.
*bleibt Papa jetzt hier*? fragte Sabinchen und bekam gleich darauf einen nicht gerade zarten Knuff von Leon in die Seite mit den Worten, *laß Mama in Ruhe*, was natürlich Sabinchen die Tränen in die Augen trieb.
Sie verstand das alles nicht mit ihren 5 Jahren. Leon dagegen mit seinen 8 Jahren, bekam mehr mit als Monika lieb war.


Monika brachte die Kleine in den Kindergarten und Leon noch ein Stück zur Schule. Er fühlte sich schon zu groß als das Mama ihn noch zur Schule bringen durfte. Dabei genoß es Monika mit Leon zu gehen, mit ihm zu sprechen über seine Probleme, die er sonst nicht gern raus lies. Auf dem kurzen Weg zur Schule erfuhr sie meist mehr von ihm, was ihn bewegt, als zu Hause.
Kurz bevor die Schule in Sicht kam sagte Leon das sie jetzt ruhig schonmal umkehren kann. Noch ein Kuss, nachdem Leon sich auch vergewissert hatte das es niemand sah, ging sie dann nach Hause und fragte sich, ist er schon weg zum Dienst oder trifft sie ihn noch an.



Mit zitterten Fingern, machte Monika die Korridortür auf und merkte gleich, er war nicht meht zu Hause!


Der Vormittag verging schneller als die Tage zuvor und ehe es sich Monika versah war es Zeit die Kleine vom Kindergarten abzuholen.
Leon würde auch gleich von der Schule kommen und mit hungrigen Mägen würden sie dasitzen und auf iht Mittagessen warten.


Doch Monika hatte eine total süße Überraschung.
Es gab Apfelpfannkuchen mit Zimt und Zucker. 
Die Äpfel hatte Monika auf dem Nachhauseweg von einer Nachbarin bekommen. Die Kinder mochten Apfelpfannkuchen sehr gern und so merkten sie nicht wie Monika ein Stein vom Herzen fiel als sie sah wie gut es ihnen schmeckte. Es waren so viele Äpfel das auch für Sie was davon abfiel. Vom Rest würde sie dann Kompott für den nächsten Tag als Nachtisch machen. Alle drei hatten so genußvoll gegessen als wäre es ein Dreigängemenue!
Am Tisch war seit langer Zeit wieder einmal eine unbelastete Stimmung - alle drei waren mit ihren vollen Bäuchen rundum glücklich !


Am Abend dann, kam auch Heiko nach Hause! Diesmal hatte Monika voorgesorgt und den Rest Lebensmittel bei der Nachbarin in den Kühlschrank stellen können, weil Monika ihr was von einem kaputten Kühlschrank erzählt hatte und Heiko dann, ohne lange Zeit zuverschwenden, zu Monika sagte das er mit ihr was klären müßte!

Monika ging ein Stich durch Herz und dachte...
jetzt kommt es, jetzt sagt er dir gleich das alles aus ist, jetzt sagt er dir das er gehen würde!
Sie hätte laut haufschreien können vor Schmerz.
Die gute Stimmung vom Nachmittag war verflogen und so ging sie, als wäre er ihr Inquisitor, mit ins Wohnzimmer um zu hören was er mit ihr zu klären hatte!


Was sie dann zu hören bekam verschlug ihr die Sprache.


Ich fliegen mit dem Kegelclup für eine Woche nach Cean Canaria!


Wie...  du fliegt nach Cean Canaria, wann denn und womit?
Woher willst du denn das Geld nehmen?


Das geht dich nichts an, lass das mal meine Sorge sein sagte er.
Wir fliegen am Samstag. Kannst du meine Sachen in Ordnung bringen?


Mehr als ein *muß ich ja wohl oder? fiel Monika nicht mehr ein zu sagen.
Sie war sprachlos von soviel Unverschämtheit!


Sie packte ihm also den Koffer, merkte nicht wie sie sich selber demüdigte dabei und schon am Freitagabend war er weg!


Am Mittwoch mußte sie mit der Kleinen zum Arzt und begegnete dabei einen Kollegen von Heiko, der gerade Fußstreife hatte. Er war genau wie Heiko auch bei der Plozei und im Kegelclup.
Völlig perplex sah sie ihn an und fragte, warum er denn nicht mit nach Cean Canaria geflogen ist!


Sie sah ihm seine große Unsicherheit an und bohrte so lange bis er sagte was Sache ist.
Dieser Kollege mochte Monika schon immer sehr gern und man sah ihm an wie schrecklich es für ihn war, ihr das jetzt sagen zu müssen.


Heiko hatte eine ältere Freundin und nur die Zwei wären geflogen.
Er sagte noch das sie am Samstag - und nicht wie Heiko ihr sagte am Sonntag - zurück kommen.
Er konnte ihr aber nicht sagen wann und mit welcher Airline sie gefloge und landen würden!


Es war keine Wut oder gar Hass in dem Sinne, was Monika empfand.
Es war eine ganz einfache Art der Rache! Diesmal ist er zu weit gegangen, sie würde es ihm heimzahlen! 
Ihn blamieren bis auf die Knochn wollte sie ihn und auch diese Frau.

Der Gedanke wie sie ihn blosstellen konnte war für den Rest der Woche in ihrem Inneren eingebrannt, lies sie nicht mehr los!


Sogar die Kinder zog sie mit rein, indem sie ihnen sagte... am Samstag kommt Papa zurück und wir holen ihn vom Flughafen ab. Er wird sich riesig freuen wenn er uns sieht. Ihr müßt nur laut genug rufen wenn ihr ihn seht.
Sie versprach ihnen, hinterher Pizzaessen zu gehen.
Monika wußte ja was ihre Beiden gern möchten!
Wie kleine Erwachsene in ein Restaurand sitzen und Pizza essen!


Die Woche bis Samstag veging wie im Flug mit Detektiv-Arbeit vom Feinsten!


Geld war mehr als knapp, da der gute Heiko das letzte bischen Geld bis auf den letzten Dispo-Cent auch noch vom Konto abgeräumt hatte um sich auf Cran Canaria eine schöne entspannte Woche zu gönnen.


Mit dem letzten Tropfen Benzin fuhren Monika, Sabinchen und Leon zum Flughafen. Trotz guter Detekiv-Arbeit konnte sie nicht in Erfahrung bringen wann und mit welcher Airline sie ankomen.
Eine einfühlsame Dame an der Auskunft konnte ihr nur sagen das niemand am Vormittag mit diesen Namen gebucht hatte. So hieß es also warten und warten und....!



Inzwischen war es 18:37 Uhr und die Kinder waren fast nicht mehr zu bändigen. Der letze Flug aus Cran Canaria war für !9:15 angemeldet.
Eine lange Zeit wenn man nichts mehr kaufen kann, das Geld im wahrsten Sinne des Worten *verflogen* war und der erste, erst in 6 Tagen war.


Nun, auch diese Zeit verging und irgendwann standen sie zu 3. hinter der Glaswand zum Ausgang des Fluges aus Cran Canaria. Sabinchen stellte sich auf ihre kleinen Zehenspitzen um ja ihren Papa nicht zu verpassen. Leon stand etwas abseits als interessiere ihn die ganze *show* nicht sonderlich.
Monik versetzte es eine Stich ins Herz als sich ihr Blicke mit denen von Leoan trafen und sie in seinen Augen das *ich weiss worum es hier geht* sie lesen konnte!
Sie fühlte sich als sehr schlechte Mutter die ihr Liebstes was sie noch hatte, in ihren Rachefeldzug mit reinzog. nun war es zu spät!


In dem Moment wo Monika alles abblasen wollte hörte sie Sabinchen laut *Papa, hier sind wir ...* rufen!


Heiko kam mit versteinerter Miene auf Monika zu und fragte mit eiskalter Stimme... *willts du hier Terror machen?


Inzwichen war auch seine Dame durch den Zoll gekommen und Monika hörte sie fragen... wer sind die?


In dem Moment gingen Monika die Nerven durch und sagte in ganz ruhiger Tonlage zu Heiko...
Den Terror kannst du gern haben, wenn du mir nicht auf der Stelle Geld rüberreichst!


Heiko ging zur Dame, flüsterte ihr was zu. Keine zwei Minuten später hielt Monika 100,- Euro in der Hand, drehte sich zu ihren verstörten Kindern um und sagte freudestrahlend...
Kommt, jetzt gehen wir Pizza essen!



Alle 3 saßen aufgewühlt im Auto. Monika zitterten immer noch die Knie und die Kinder waren mucksmäuschen still in ihren Kindersitzen.
Wie sehr bereute es Monika ihre Kinder da mit reingezogen zu haben. Wie konnte sie das je wieder gut machen oder gar vergessen lassen?



Sie fuhren nach einige Zeit los. Im Scheinwerferlich sah sie die 2 Reisenden an einer Bushaltestelle stehen.
Sicher reichte ihnen jetzt das Geld nicht mal mehr für ein Taxi.
Die Dame, die immer noch diese alberne langstielige Papageien-Blume aus Cran Canaria in den Händen hielt stand etwas deplatziert neben Heiko und machte nicht gerade ein Geischt als käme sie von einer schönen Inseltour zurück. 


Monika sah diese riesen Pfütze direkt an der Haltestelle und schon war sie mit hoher Geschwindigkeit durchgefahren, ohne Leons verschreckten Ausruf *Mama was machst du da* zu hören!



Und wieder saß sie mit den Kindern auf dem Parkplatz und mußte sich erstmal ins Gewissen zurückrufen, was sie da angerichtet hat.
Welcher Teufel hatte sie da geritten durch diese große schmutzige Pfütze zu fahren und einen Unfall durch Aquaplaning zu riskieren?


Nachedem sie sich soweit beruhigt hatten fuhren sie wieder los.
Sie dachte, die 2 wären längst weg!
Um sich zu vergewissern machte sie das Fernlicht an und sah im gleichen Augenblick das Ergebnis ihrer fast nicht mehr zu verantwortenden Pfützenfahrt!


Wie begossene Pudel standen da zwei Gestalten von oben bis unten mit Straßendreck bespritzt.
Nichts war mehr von einer Dame übrig geblieben. Ihr hauchdünnes, durchsichtiges tüllkopftüchlein hing mit einem Dreckklumpen versehen auch nicht mehr so lässig um die RussenBlonde Wallemähne 
der immer gut angezogen Heiko hätte sich gut und gern mit unter eine Brücke setzen können!

Leoan lchte was da Zeug hielt. zu Monikas Freude war es ein ansteckendes, fröhliches Lachen, was sie da von Hinten hörte!


In dieser Situation drehte sich Monika zu Leon und Sabinchen um und sagte, so ernst sie nur konnte,...
kommt, wir fahren jetzt zum Pizzaesse!


Nickname 15.11.2009, 16.09 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Zufallsspruch:
Stellt der Juni sich milde ein, wird mild auch der Dezember sein.

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Frei sein,
wie ein Vogel im Wind!


*****

Zahme Vögel träumen
von der Freiheit.
Wilde Vögel fliegen


*****

Die Freiheit der Meinung
setzt voraus,
daß man
überhaupt
eine hat
.

Heinrich Heine
(1797 - 1856)


*****


Es gibt nichts stilleres...
als eine geladene Kanone.


(Heinrich Heine)


*****


Das war ein Vorspiel nur
Dort wo man Bücher
 Verbrennt...  

verbrennt man auch 
am Ende Menschen
.


(Heinrich Heine)  
(aus,Almansor, 1821)

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