
![]()
Rose Garten
Katharinas Buchstabenwelten
Katerchen
Jokers Blog Schweiz
Dat Krümel
Inges Alltagsgeschichten
Mary Austria
Mittendrinn
SaraSalamander
Nics-Blog
Wortperlen
Pfoten-Anekdoten
Chattys Kram
Ela ist.net
Jokers Blog Deutschland
powered by BlueLionWebdesign
Einträge ges.: 215
ø pro Tag: 0,2
Kommentare: 714
ø pro Eintrag: 3,3
Online seit dem: 19.08.2009
in Tagen: 903
Ausgewählter Beitrag
![]()
Donna´s Schreibwerkstatt - im März 2010
Ein Lächeln, zart wie die ersten Sonnenstrahlen des herannahenden Frühjahres… überzog hauchzart ihr fast mädchenhaftes Gesicht.
Etwas frisches und gleichzeitig auch schwermütiges ging von ihr aus, so daß man sie fast schon beschützen möchte vor dem - manchmal - rauhen Wind der jedem mal im Leben begegnen konnte.
Leicht wie eine Elfe ging sie durch den Park, ihr Rock umspielte im leichten Frühlingswind ihre langen Baine. Sie fütterte die Schwäne und Enten die da saßen, so als hätten sie nur auf sie gewartet.
Nachdem sie alle Brotkrümel wie von Zauberhand aus ihrer Jackentasche an die Tiere verfüttert hatte, gingen auch die Schwäne und Enten wieder auf ihre Wiese zurück.
Sie dagegen ging langsam und irgendwie ziellos immer tiefer in den Park, so als gäbe es für sie keine Zeit. Am Schloßweiher blieb sie stehen, sah lange aufs Wasser, zog ihre Schuhe und Strümpfe aus und ließ die Füße eine zeitlang im Wasser baumeln.
Es schien ihr nichts auszumachen das daß Wasser zu dieser Jahreszeit noch sehr kalt war.
Vertreäumt und auch gleichzeitig glücklich ging sie weiter, besah sich lange einen Baum, sah an ihm hoch und umarmte ihn dann sehr lange. Danach ging sie weiter zum nächsten Baum.
Diese ganze Prozetur wiederholte sie mehere Male.
Bäume lange ansehen, umarmen und zum nächsten Baum gehen!
Sie streichelte regelrecht auf ihren Spaziergang durch den Park alle Pflanzen, atmete tief den Duft ein und nahm sich einige Zweige der Sträucher mit.
Nachdem sie ihren Märchenpark verlassen hatte ging sie raus in die Stadt mit den vielen Menschen die an ihr vorbeihasteten und keine Notiz von ihr nahmen.
Immer wieder roch sie an ihren Stauß mit Zweigen der Sträucher an denen schon die ersten Knospen zu sehen waren und den kleinen blühenden Blumen.
So verträumt ging sie bis zur Straßenbahnhaltstelle und stieg in die zweite ankommende Bahn ein. Nach einer langen Fahrt, die durch die ganze Stadt führte, kam sie an ihrem Zielort an.
Nach ca.a. 100 Metern hielt sie vor einem schmutziggrauen Gebäude.
Ihr Geichtsausdruck war jetzt nicht mehr zart wie ein Sonnenstrahl im herannahenden Frühling... im Gegenteil. Eine Entschlossenheit überzog ihr Gesicht und die Schultern hingen runter, so als trugen sie eine zentnerschwere Last.
Nach einen kurzen zögern drückte sie auf die Klingel und wurde auch gleich reingelassen. Kuze Zeit später schlug die schwere Tür der JVA hinter ihr ins Schloss, wo sie noch einige Monate verbringen mußte und sie erst in einem Monat wieder 4 Stunden Freigang hat, in denen sie ihren Märchenpark aufsuchen und wieder den frischen Duft der Bäume und Blumen einatmen kann.
Kommentare hinzufügen
Kommentare zu diesem Beitrag
an alle!
herzlichen dank das ihr meine kleine geschichte gelesen habt.
ich freue mich sehr das sie euch ein wenig gefällt.
herzliche grüße und schönen restsonntag wünscht euch
spini.
vom 21.03.2010, 13.18
...deine Worte, die zusammengefügt eine berührende Geschichte ergibt, wird mich heute noch öfter zum Nachdenken anregen. Danke. seelenbalsam
vom 21.03.2010, 13.11
Eine berührende Geschcihte mit einem sehr überraschenden Ende. DAS hätte man am anfang nicht gedacht.
vom 21.03.2010, 12.23
Ein interessanter Mensch! Warum musste so eine Frau in die JVA? OK - das muss ich nicht wissen. Die fehlende Antwort bringt Spannung in die Geschichte. Gefällt mir!
Liebe Grüße
Jorge D.R.
vom 21.03.2010, 07.30
Mir erging es ähnlich - ich hätte gerne mehr über SIE gewusst. Ein gutes Zeichen ...
Herzliche Grüße!
vom 21.03.2010, 00.24
Liebe Spini
Deine Geschichte gefällt mir sehr gut. Sie zeigt mir wieder einmal, dass ich die ganz alltäglichen Dinge zu wenig schätze.
Wir sollten die Natur, den Park, die Blumen und Bäume bewusster wahrnehmen
Liebe Grüsse
Brigitte
vom 20.03.2010, 18.40
Spini, das ist eine schöne und gelungene Geschichte!! DAnke!
Man muss nicht unbedingt mehr wissen von dem Mädchen, aber man möchte es gerne...
Hab ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße - Donna
vom 20.03.2010, 18.40
Irgendwie traurig. Aber gefällt mir.
Grüße
Jenni
vom 20.03.2010, 17.35
Ein überraschendes Ende. Gefällt mir sehr gut! Sehr berührend!
Liebe Grüße,
Patricia
vom 20.03.2010, 13.29
Man liebt zwar die Frauen und ihre Wohlgerüche über alles in der Welt, aber Erquickung des Herzens kann man nur im Gebet finden.
powered by BlueLionWebdesign
| 2012 | ||
| <<< | Februar | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 |
Frei sein,
wie ein Vogel im Wind!
*****
Zahme Vögel träumen
von der Freiheit.
Wilde Vögel fliegen
*****
Die Freiheit der Meinung
setzt voraus,
daß man
überhaupt
eine hat.
Heinrich Heine
(1797 - 1856)
*****
Es gibt nichts stilleres...
als eine geladene Kanone.
(Heinrich Heine)
*****
Das war ein Vorspiel nur
Dort wo man Bücher
Verbrennt...
verbrennt man auch
am Ende Menschen.
(Heinrich Heine)
(aus,Almansor, 1821)












überraschender Ausgang der Geschichte
Ein wenig Licht und Trost das die Freigängerin erfahren darf
Deine Geschichte sagt uns aber auch das es garnicht so selbstverständlich ist die Schönheit der Natur um uns herum genießen zu dürfen
hinter dicken Gefängnismauern bedeudet das eine verborgene Welt
lernen wir unsere Freiheit zu schätzen und genießen
liebe Grüße Sterntalerchen
vom 21.03.2010, 14.30
guten morgen sternchen,
als ich anfing zu schreiben kannte ich den ausgang auch noch nicht. *g*
dir einen schöen wochenanfang und liebe grüße
spini