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Tag: Nostalgie
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Damals & Heute (2)
Thema 2: Komminikation damals
und heute.
Heute frage ich mich oft... wie haben/hätten sie das früher gemacht? Damit meine ich noch nichtmal so viel früher - nur ca. 15, 20 Jahre zurück!
Ich sitze gern im Straßencafe und beobachte meine Umwelt. -
da sitzen sie, die jungen Leute und was machen sie?
Statt sich zu unterhalten hat jeder sein Handy in der Hand und simst was das Zeug hält!
Ab und zu wird mal ein Wort in die Runde geworfen, alle lachen blöd vor sich hin und simsen fleißig weiter. Sogar der Cappuccino/kaffee/Kakao wird kalt! Das scheint ihnen aber unwichtig zu sein! Es wird gesimst!
Da frage ich mich dann schon, warum haben sie sich eigentlich getroffen?
Geh ich nochmal (15, 20 Jahre) zurück und komme zum Briefeschreiben...
was ist darauß geworden, schreiben junge Leute noch (wie ich) Briefe?
Ich habe drei langjährige Brieffreunde (darunter ein Mann) mit denen ich mehr oder weniger intensiven Briefverkehr habe. Das macht auch noch nach all den Jahren großen Spass und ich fiebere jedem Brief entgegen. Laß alles liegen und stehen, setz mich hin und lese erstmal was da neues an Information kommt. Wir schreiben ernst, oft aber auch ein Schlagabtausch der meist witzig geschrieben wird. Auch familiäres wird geschrieben, ratschläge gegeben, getröstet und mitgelitten!
Gestern bekam ich einen Brief von meinem australischen Freund der z.Zt. Probleme mit seiner kleinen Firma hat. Er mußte zwei Leute entlassen weil ihm ein Buschfeuer im vorigen Jahr fast seine Existenz niedergewaalst hat!
Die Verischerug zahlt nur ungern und so wartet er immer noch auf die Versicherungssumme von über 300 000 austr. §.
Dazu kommt das ihm die Versicherung gekündigt werden könnte weil sein kleiner Betrieb in der Feuerzone liegt! Ich weiss wie gut es ihm tut das er mal Dampf ablassen kann ohne das ihm daraus später mal ein Stick gedreht werden könnte.
Ich find es schön, Briefe von meinen Freunden zu bekommen die noch handschriftlich erstellt werden! Da weiss ich, sie saßen da und haben während sie schrieben, an mich gedacht! Das ist mir was sehr kostbares, sich Zeit nehmen und einen Brief schreiben!
Telefonieren ist auch schön kann aber verdammt teuer werden wenn der Andere nur ein Handy hat!
Dieses alte Telefon habe ich auf einem Flohmarkt gefunden. Leider funktioniert es nicht mehr. Ein restaurieren wäre mir einfach zu teuer und so steht es als schönes Erinnerung länst vergannener Zeiten hier bei mir!
Einmal habe ich einen Brief auf der Schreibmaschine geschrieben, der mir beim Durchlesen so unpersönlich vorkam das ich ihn nochmal mit der Hand schrieb!

Das ist eine alte Rheinmetal Schreibmaschine die ich auch vom Flohmarkt habe. Leider geht auch sie nicht mehr!
Seit ich Internet habe, versuchten wir zwischen uns Brieffreunden übers Internet zu telefonieren. Es kostete nichts, war aber seltsam, diese Pausen zwischendurch lies eine Verlegenheit aufkommen die es beim Schreiben einfach nicht gab. Da kann ich den Füller auch mal weglegen, in die Küche gehen und mir einen Cappucino machen und weiter schreiben. Mit der Internet Kamera gab es verzögerte Bilder, die dadurch nicht zum gesprochenen Wort zusammen ging. Auch E-ail waren für uns nicht das was wir alle wollten. Wir gaben auch das auf und schreiben weiterhin schön unsere Brief per Hand und jeder wartet das der Andere antwortet.

Dieses Foto habe ich aus dem Internet weil ich seit meinen Umzug immer noch nicht alles gefunden habe. *g*
Das alles fiel mir zum Projekt *Damals und Heute* ein!
23.10.2009, 13.55 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL
Damals & Heute (1)
Damals & Heute (1)
Thema 1: Auto und Verkehr damals und heute
Damals und Heute, dazwischen liegen einige Jahre, die mir manchmal vorkommt als wäre es Getern gewesen.
Ich wuchs in einem kleinen Nest in Nord Hessen auf ud kann mich noch sehr gut an das erste Auto im Dorf erinnern, wem es gehörte, wie er fuhr, die Farbe und wie es roch wenn das Auto schon längst nicht mehr zu sehen war.
Es gab im Dorf eine Bäckerei und damit er nicht wie Jahre zuvor mit dem Handwagen sein Mehl abholen mußte und nach dem das Brot gebacken war, zu den einzelnen Bauern die weiter weg, außerhalb des Dorf´s, ihre Höfe hatten, das Brot abliefern konnte!
Das Auto war so ein Kastenwagen, mit braunen Holzstreben zwischen den rotbraunen Holzbrettern. Die Tür zur Ladefläche war hinten und innen konnte der Bäcker seine großen Holzbretter anbringen wo seine Brote lagerten.
Als ich Jahre später in Düseldorf meinen Führerschein machte, dachte ich öfter an den Bäcker, wie erm Dorf die Kurve nahm und dabei so manches Huhn überfahren hatte.
Ungefähr zur selben Zeit kam aus einem Nachbardorf, ca. 8 Km weiter, ein Fischhändler vorbei und verkaufte seinen Fisch. Wenn ich mich so recht erinner, hatte er meist nur Heringe im Wagen.
Der Wagen des Fischhändlers war genauso wie das vom Bäcker, nur in verwaschenen gelb!
Der Geruch vom Hering hing danach noch den ganzen Tag überm Dorf.
Kommt vielleicht daher (Frühkindliche dingsbums?) meine Abneigung zum Hering?
Damals & Heute
Mir kommen immer mehr Fahrzeuge in Erinnerung die es früher gab (b.z.w. ich sah) und Heute nicht mehr zu sehen sind. ...weiterlesen
14.10.2009, 12.30 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL
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Frei sein,
wie ein Vogel im Wind!
*****
Zahme Vögel träumen
von der Freiheit.
Wilde Vögel fliegen
*****
Die Freiheit der Meinung
setzt voraus,
daß man
überhaupt
eine hat.
Heinrich Heine
(1797 - 1856)
*****
Es gibt nichts stilleres...
als eine geladene Kanone.
(Heinrich Heine)
*****
Das war ein Vorspiel nur
Dort wo man Bücher
Verbrennt...
verbrennt man auch
am Ende Menschen.
(Heinrich Heine)
(aus,Almansor, 1821)









